Power-Sportwanderung: Von Speyer auf die Kalmit

Bericht von Max Nothaft

Start in Speyer bei Regen.

Nur wenn es regnet, ist eine Power-Sportwanderung auch richtig schön! Ob das alle elf Wandersleute unter der Leitung von Max Nothaft bei der Sport-Wanderung am 16. Mai dachten, sei dahingestellt. Dennoch machten sie sich unerschrocken auf den Weg, um den mit 673 Metern höchsten Berg der Pfalz – die Kalmit – zu bezwingen.

Schon früh um 7 Uhr traf sich die Wandergruppe am Bahnhof in Speyer-Nordwest, um die rund 33 Kilometer lange Strecke bei anhaltendem Regen in Angriff zu nehmen. Eine erste willkommene Zuflucht bot sich schon bald nach dem Start mit der Schutzhütte „Waldfrieden“ im Friedwald bei Dudenhofen. Dort sammelten sich die PWVler im Trockenen, ehe es weiterging. Die Stimmung war trotz des nassen Starts von Beginn an hervorragend.

Am Freundschaftskreis im Wald von Haßloch.

Von Dudenhofen aus führte die Route entlang der Waldränder in Richtung Westen weiter nach Haßloch. Dort hatte Wanderführe Max Nothaft eine ganz besondere Rast geplant, nämlich den „Freundschaftskreis“ im Wald. Dabei handelt es sich um einen ganz besonderen Ort mitten im Grünen – ein Kreis aus großen Steinen, auf denen wichtige Werte und Eigenschaften wie Mut, Ehrlichkeit, Dankbarkeit, Vergebung, Barmherzigkeit, Respekt, Liebe und Geduld verewigt sind. In der Mitte lädt eine liebevoll angelegte Anlage mit Sitzbänken und Tischen zum Verweilen ein. Das Timing hätte nicht besser sein können, denn als die Wandersleute diesen schönen Platz für die Essenspause erreichten, hatte der Himmel ein Einsehen. Der Regen hörte auf und pünktlich zur Rast kam die Sonne heraus.

Hinauf zum Gipfel

Hinein in den Wald.

Frisch gestärkt und bei deutlich besseren Wetterbedingungen setzte die Wandergruppe ihren Weg über Neustadt an der Weinstraße fort. Das Gelände stieg allmählich an und führte tief in
den Pfälzerwald hinein. Die letzten Kilometer hinauf zum Gipfel forderten noch einmal die Kondition aller Beteiligten, gilt es doch auf dieser stolzen Distanz insgesamt 630 Höhenmeter zu überwinden. Doch das Durchhaltevermögen zahlte sich aus: Es war eine tolle, harmonische Truppe, jeder hat die Zähne zusammengebissen und alle haben es gemeinsam geschafft.

Grandioser Abschluss im Kalmithaus

Leckere Speisen und gekühlte Getränke gab es im Kalmithaus.

Gegen 16 Uhr erreichten die Speyerer glücklich und stolz das Ziel: das Kalmithaus auf dem Gipfel. Die Belohnung für die 33,6 Kilometer ließ nicht lange auf sich warten: Der Hüttenwirt empfing die Wanderer herzlich und spendierte der gesamten Gruppe zur Feier des Tages eine Runde – das erste Getränk ging aufs Haus!
Nachdem sie bei leckerem Essen und gekühlten Getränken die müden Beine ausgestreckt und den Tag gemütlich Revue passieren gelassen hatte, machte sich die Gruppe gegen 17:30 Uhr auf den Rückweg und trat mit Bus und Bahn die wohlverdiente Heimreise an.

Ein riesiges Dankeschön für die hervorragende Planung und Führung sei an dieser Stelle an Wanderführer Max gerichtet sowie an die gesamte Truppe für diesen unvergesslichen, sportlichen und harmonischen Tag!

Grandioser Blick vom Gipfel in die Rheinebene.